Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin mit vielen lebenswichtigen Funktionen im Körper. Es stärkt das Immunsystem, unterstützt die Kollagenproduktion sowie die Wundheilung und wirkt als Antioxidans, was deine Zellen wiederum vor Schäden durch freie Radikale schützt.

Im Gegensatz zu anderen Säugern kann der Mensch Vitamin C nicht selbst synthetisieren. Daher solltest du genügend davon aufnehmen. Ist natürliches Vitamin C dafür besser als ein Nahrungsergänzungsmittel? Und wo liegen die Unterschiede? Und wie viel davon ist wirklich nötig?

Der Artikel räumt mit Mythen auf.

Was ist Vitamin C und warum ist es für uns interessant?

Viele wissen nicht: Ascorbinsäure und Vitamin C sind das gleiche. Im Labor erzeugte (synthetische) Ascorbinsäure und in Früchten und Gemüsen vorkommendes Vitamin C sind dasselbe chemische Molekül. Beides ist L-Ascorbinsäure, wobei das L für die chemische 3D-Struktur steht. L-Ascorbinsäure ist die einzige bioverfügbare Form von Vitamin C.

„Ascorbin“ leiten wir vom Begriff „Anti-Skorbut-Säure“ ab, der gleich erklärt, woher der Ausdruck stammt: Schlachten auf hoher See wurden basierend auf der Anzahl an Skorbut-Fällen der Seestreitkräfte gewonnen oder verloren, und auch das Rennen um die Entdeckung ferner Länder (Antarktis, Amerika) wurde schlussendlich von jenen gewonnen, die genügend Sauerkraut an Bord hatten.

Im Hinblick auf Gesundheit und Langlebigkeit ist Vitamin C einer der wichtigsten Ernährungsfaktoren.

Die richtige Tagesdosis Ascorbinsäure hält gesund

Im Vergleich zu anderen Säugern weist der Mensch relativ wenig Vitamin C im Blut auf. Momentan ist nicht abschließend geklärt, wie hoch diese optimale Menge für Körper- und Gehirnfunktion ist. Bewiesen ist jedoch, dass ausreichende Mengen des essenziellen Vitamins das Gehirn schützt und die Lebensdauer positiv unterstützen kann.

Mehrere Quellen empfehlen, dass die empfohlene Tagesdosis (RDA) je nach Alter, Geschlecht, Lebensumstände (wie Schwangerschaft oder Rauchgewohnheiten) doppelt so hoch sein sollte, wie derzeit empfohlen (75–125 mg pro Tag, wir klären weiter unten).

Ist Langlebigkeit etwa so einfach, wie ein Vitamin C-Präparate zu schlucken? Hier liest du, wie du das Altern beeinflussen kannst.

Chinesische Studie: Vitamin C schützt Körper

Immer mehr Studien zeigen, dass Menschen mit höheren Vit-C-Konzentrationen tendenziell länger leben können und unter anderem weniger Herzkrankheiten und Krebs aufweisen. Die Studie "General Population Nutrition Intervention Trial" (2018) begleitete 948 Probanden im Alter von 53 bis 84 Jahren 16 Jahre lang und bewies, dass das Auftreten von Krebs und Herzerkrankungen umso geringer ist, je höher der Vitamin-C-Spiegel im Blut ist.

Auch bei uns praktizieren zunehmend viele anerkannte Ärzte die intravenöse Gabe von Vitamin C in Form von Natriumascorbat. Diese Behandlung ist bei starken Erkältungen oder Mangelerscheinungen sehr wirksam. Diese Praxis darf jedoch nur von Ärzten durchgeführt werden.

Welche Funktionen hat Vitamin C?

Vitamin C ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt:

  • Die positive Wirkung von Vitamin C ist von der Europäischen Sicherheitsbehörde (EFSA) bestätigt: ab 200mg täglich trägt es zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

  • Es wirkt antioxidativ, fängt freie Radikale ein und schützt dadurch Zellen

  • Stärkung des Immunsystems

  • Verbessert die Eisenaufnahme

  • Hilft beim Aufbau von Kollagen, Knochen und Zähnen

  • Aus persönlicher Erfahrung: wirkt in hohen Dosen gegen Kopfschmerzen

Welche Arten von Vitamin C gibt es?

Natürlich vorkommendes Vitamin C

Zitronen, Acerola-Kirschen und Brokkoli: Sie alle liefern uns natürliches Vitamin C. Vitamine sind jedoch keine isolierten Wirkstoffe, sondern bestehen aus verschiedenen Komponenten: Enzyme, Co-Enzyme und Co-Faktoren wie Polyphenole oder Bioflavonoide. Deshalb ist natürliches Vitamin C – im Gegensatz zu Ascorbinsäure – nicht rein, sondern bietet dem Körper auch andere wichtige Moleküle.

Im Körper wirken alle Komponenten eines natürlichen Vitamins zusammen. Bei natürlich vorkommendem Vitamin C handelt es sich um einen Vitamin C Komplex bestehend aus Bioflavonoiden, Co-Faktoren und dem Enzym Tyrosinase – und nicht nur um isoliertes Vitamin C aus dem Labor.

Ascorbinsäure

Dabei handelt es sich um im Labor hergestellte L-Ascorbinsäure. Das ist die Bezeichnung für jegliche Vitamin-C-Moleküle, die im Labor hergestellt werden. Dabei handelt es sich eine Teilsubstanz des Vitamin-C-Komplexes. Da natürliches Vitamin C und L-Ascorbinsäure dasselbe sind, macht es für deinen Körper keinen Unterschied, ob du natürliche oder labortechnisch erzeugte Ascorbinsäure zu dir nimmst. Der Unterschied kommt nur in der gewünschten Dosierung zum Tragen. Vitamin C aus Obst und Gemüse kannst du nicht so genau dosieren.

Liposomales Vitamin C

Dieses im Labor hergestellte Vitamin ist auf Absorption im Körper optimiert: Es sorgt für die bessere Aufnahme und höhere Stabilität. Liposomale Ergänzungen sind bis zu 95 % bioverfügbar, während konventionelle nur bis zu 20 Prozent aufweisen. Die Liposomal-Technologie ermöglicht es, hoch dosiertes Vitamin C aus Natriumascorbat mit einer Schutzhülle aus Phospholipiden zu umgeben. Der isolierte Wirkstoff gelangt von der Magensäure geschützt direkt und ohne Wirkstoffverlust in den Darm, wo es absorbiert und in die Zellen weitergeleitet wird.

Wie wird Vitamin C als Nahrungsergänzungsmittel hergestellt?

In der Natur verläuft der Synthese-Prozess durch Enzyme, während die industrielle Herstellung im Labor geschieht.
Seit über 15 Jahren stammt das meiste Vitamin C für Supplemente aus Laboren in China. Die Ascorbinsäure entsteht dort mittels Fermentation – ein natürlicher, mikrobieller Prozess, der jedoch im Labor unter idealen und hygienischen Bedingungen stattfindet.

Entweder sind es chemische Reaktionen oder die biotechnische Fermentation mit gentechnisch modifizierten Stämmen. Die mikrobielle Hefe-Fermentation ist auch eine natürliche Reaktion durch Enzyme wie in Pflanzen, allerdings entsteht im Labor immer das Molekül Ascorbinsäure.

Wie viel Vitamin C brauchen wir?

Empfohlener Tagesbedarf Vitamin C

  • Männer 110mg/Tag
  • Frauen 95mg/Tag
  • Schwangere 105mg/Tag
  • Stillende 125mg/Tag
  • Raucher zusätzlich 40-45mg/Tag

Sicherheitszuschläge und Verluste durch die Aufnahme sind hier berücksichtigt.
Mangelerscheinungen wie Skorbut werden bereits ab 10mg pro Tag vermieden.

Vitamin C Dosierung 

Einen spannenden Ansatz für die Langlebigkeit ist die Megadosierung mit Vitamin C. Das Longevitools-Team nimmt bis zu 1000mg/Tag als Longevity-Unterstützung ein. Warum?

Bei gesunden Personen sind selbst Megadosen bis zu 2000 mg/ Tag nicht schädlich, laut DGE können es sogar 3 bis 4 Gramm pro Tag sein. Jedoch könnten bei diesen Dosen Nebenwirkungen und Unwohlsein auftreten.

Laut dem Institute of Medicine (IOM) gelten folgende tolerierbaren oberen Aufnahmewerte (UL).

Lebensphase UL
Kinder (1–3 Jahre) 400 mg
Kinder (4–8 Jahre) 650 mg
Jugendliche (9–13 Jahre) 1.200 mg
Jugendliche (14–18 Jahre) 1.800 mg
 Erwachsene (ab 19 Jahren) 2.000 mg

Zusätzlich zum Vitamin C aus der Nahrung kannst du laut EFSA 1000 mg aus Nahrungsergänzungsmitteln zuführen, ohne Nebenwirkungen fürchten zu müssen.

Was passiert bei einem Vitamin-C-Mangel?

Die klassische Mangelerscheinung – Skorbut – kommt so gut wie nicht mehr vor, da Bevölkerung ausreichend mit Vitamin C versorgt ist.

Leichte Mangelerscheinungen treten allerdings häufiger auf. Sie kann sich durch Müdigkeit, Muskelschwäche, Infektionsanfälligkeit, Eisenmangel und schlechte Wundheilung äußern.

Ursachen für den Mangel können einseitige Diäten ohne Obst und Gemüse, Alkoholismus, längerer Aufenthalt in extremer Kälte, chronische Krankheiten und ständige Medikamenteneinnahme (Kortison, Acetylsalicylsäure ASS) sein. Auch bei einer Erkältung sinkt unser Vitamin C Spiegel schnell ab und sollte wieder gut aufgefüllt werden. Achte hier auf Präparate aus verlässlicher Quelle.

Welche Lebensmittel enthalten besonders viel Vitamin C?

Die 10 besten Vitamin-C-Quellen  Vitamin C pro 100 g
Acerola  1700 mg
Hagebutte  1250 mg
Sanddorn  450 mg
Guave  273 mg
Schwarze Johannisbeere  177 mg
Weitere gute Quellen für Vitamin-C  
Erdbeere  62 mg
Zitrone  53 mg
Orange (Apfelsine)  50 mg
Rotkohl  50 mg
Spinat  51 mg
Kiwi 46 -90 mg

Quelle.

Was sollte ich bei der Einnahme von Vitamin C beachten?

Willst du höhere Dosen Vitamin C zu dir nehmen, solltest du es verteilt über den gesamten Tag tun. Ist dein Körper bereits gut mit Vitamin C gesättigt und kann nicht mehr aufnehmen, signalisiert er es dir, indem es zu Durchfall oder gastrointestinalen Problemen kommt.

Achtung: Wechselwirkung mit anderen Vitaminen

Vitamin C solltest du niemals zusammen mit Natriumselenit einnehmen. Dieses wird durch Vitamin C umgewandelt, sodass es für den Körper nicht mehr verfügbar ist: ein Mangel kann entstehen. Das ist auch der Grund, weshalb du Natriumselenit-Präparate niemals mit Fruchtsaft schlucken oder zusammen mit Vitamin-C-haltigen Nahrungsmitteln essen solltest.

So gesund ist Vitamin C

Wenn du Vitamin C bewusst als verjüngende Ergänzung oder als LONGEVITY Nahrungsergänzungsmittel einnehmen möchtest, dann kannst du das mithilfe unseres Bioaktiv Kollagens tun. Es enthält die optimale Zusammensetzung für Zellschutz inklusive 750mg Vitamin C pro Tag. Selen ist in der Form von Selenmethionin enthalten, damit es zu keiner Wechselwirkung kommt. Die Kollagenpeptide stammen aus Deutschland, hinzu kommen natürliches Jod aus französischen Algen. Die Kombination aus weiteren Vitaminen schützt und stärkt deinen Körper – probiere es jetzt aus!

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