BASISWISSEN KÖRPER: NIMM DEIN ALTERN IN DIE HAND

Wünschst du dir, gesund und anmutig zu altern? Der erste Schritt dazu, ist über den Körper Bescheid zu wissen und den Alterungsprozess genau zu verstehen. Denn: Mit dem richtigen Basiswissen kannst du diesen natürlichen Prozess verlangsamen und deine Lebensspanne wirksam verlängern.

Mit diesem Guide geben wir dir einen kompakten und übersichtlichen Guide an die Hand, in dem du das Wichtigste zur Körperzusammensetzung und den Nähstoffen, die der Körper braucht, erfährst. So kannst du die Erkenntnisse der Altersforschung in Zukunft ebenfalls für dich nutzen und mit Leichtigkeit auf die Bedürfnisse deines Körpers eingehen.

Mit der richtigen Ernährung, einigen Tricks und dem passenden Mindset wird deine Jahreszahl bedeutungslos. Es ist nie zu spät, fange heute noch damit an!

Die Elemente des Körpers

Mengenmäßig am bedeutendsten sind Wasserstoff (H), Sauerstoff (O) und Kohlenstoff (C). Gefolgt von den Elementen Stickstoff (N), Natrium (Na), Calcium (Ca) und Phosphor (P). Weiter wichtig sind Schwefel (S) und Kalium (K). Daraus werden im Körper organische Verbindungen gebildet.

Hauptbestandteil unseres Körpers ist mit 60% bis 70 % Wasser. Es hat zahlreiche Funktionen und dient u.a. zur Vermittlung zwischen Zellen und deren Versorgung. Im Laufe des Lebens nimmt der Wasseranteil unseres Körpers ab. Das Verhältnis von Körperflüssigkeiten und Körperfestmasse verändert sich, der Wasseranteil wird geringer, der Fettanteil höher, weshalb wir immer ausreichend Wasser trinken sollten.

Neben Wasser besteht der menschliche Körper aus durchschnittlich ca. 16% Proteinen (Eiweiß), 10-16% Lipiden (Fetten) und 1,2% Kohlenhydraten (Zucker und Stärke). 5% unseres Körpergewichts machen Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine aus. Nucleinsäuren (DNA und RNA) sind ca. zu 1% in unserem Körper vertreten. Diese Angaben sind ein Durchschnitt – sie variieren bei jedem Menschen, von Mann zu Frau – unter anderem, weil Frauen meist einen höheren Fettanteil als Männer haben.

Was sind Proteine?

Proteine (Eiweiße) sind der Baustoff für unseren Körper. Unsere Muskeln, Knochen, die Haut, Enzyme und wichtige Hormone werden aus Protein gebildet. Jede Zelle enthält eine Vielzahl unterschiedlicher Proteine, welche aus Aminosäuren aufgebaut sind und unterschiedliche Eigenschaften besitzen.

Diese Eigenschaften bestimmen die Struktur und damit die Funktion des Proteins, das sie bilden:

  • Verdauungsenzyme
  • Strukturproteine (Kollagen)
  • Transportproteine des Blutes (Hämoglobin) sind nur einige der Optionen.

Durch den Verdauungsprozess unseres Körpers werden Proteine in ihre kleinsten Bestandteile, die Aminosäuren, zerlegt. Sie dienen u.a. unserem Wachstum, der Zellerneuerung und dem Aufbau der Muskulatur.

Nicht alle Aminosäuren können von unserem Körper selbst hergestellt werden, deswegen müssen wir diese zu uns nehmen. Sie werden als essentielle Aminosäuren bezeichnet:

  • Tryptophan, Methionin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Phenylalanin, Threonin und Valin.

Tagesbedarf an Protein: 0,8g/kg Körpergewicht I 60 kg Körpergewicht = 48g Protein
100g Parmesan enthalten 35g, Serranoschinken 30g, Rindfleisch 26g, Putenbrust 22, Garnelen 22g, Sojabohnen und Linsen 23g

Ein besonderes Protein, das Kollagen! 

Einen ganz besonderen Stellenwert unter den Proteinen nimmt Kollagen ein. Es macht 30% der Proteine unseres Körpers aus und hält als Hauptstrukturprotein unseren Körper in seiner Form.

Kollagen sorgt für ein elastisches und gleichzeitig stabiles Bindegewebe und findet sich in unserer Haut, unseren Knochen, Muskeln, Gelenken, Sehnen und Bändern wieder. Dieses Protein kann von unserem Körper selbst hergestellt werden und mit Vitamin C kannst du diesen Prozess fördern.

Ungefähr ab dem 25 Lebensjahr sinkt die körpereigene Kollagenproduktion, weshalb wir beschlossen haben Kollagen zu trinken und wohl mit die feinsten Kollagenpeptide entwickelt haben.

Was sind Kohlenhydrate?

Kohlenhydrate, Fette und Proteine sind Makronährstoffe und Hauptenergielieferanten unseres Körpers. Sie dienen als Energiespeicher, Grundgerüst der DNA und RNA und unterstützen unsere Muskelfunktion. Hervorzuheben ist, dass besonders unser Gehirn seinen Energiebedarf über Kohlenhydrate abdeckt.

Kohlehydrate werden klassifiziert in:

  • Monosaccharide (Einfachzucker), sind Glukose (Traubenzucker), Fructose (Fruchtzucker) und Galaktose (Schleimzucker). Diese einfachen Zuckermoleküle kommen z.B. in Früchten und Honig vor.

  • Disaccharide (Zweifachzucker) bestehen aus zwei miteinander verknüpften Monosacchariden. Zu Disacchariden zählen, Lactose (Milchzucker), Saccharose (Rübenzucker) und Maltose (Malzzucker). Sie kommen u.a. in Milchprodukten, Haushaltszucker und süßen Getränken vor.
    .
  • Polysaccharide (Mehrfachzucker) bestehen aus einer großen Anzahl von Monosacchariden. Sie kommen in stärke- und ballaststoffreichen Lebensmitteln, wie Kartoffeln, Getreide, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten vor.

Gute, nachhaltige Kohlenhydrate!

Wichtig für unseren Körper sind nachhaltige Kohlenhydrate, auch komplexe Kohlenhydrate genannt. Sie machen lange satt, da diese während der Verdauung zunächst in Monosaccharide wie Glucose aufgespalten werden müssen. Dadurch ist die Zeit bis zur Resorption ins Blut verlangsamt.

Kann der Körper nicht auf Kohlenhydrate zur Energiegewinnung zugreifen, stellt er auf Ketose um. In diesem Stoffwechselzustand wird die Energie fast ausschließlich aus Fett gewonnen.  

Was sind Lipide?

Lipide (Fette) sind einer der drei Makronährstoffe. Sie bestehen aus Fettsäuren und Glycerin.

  • Sie machen fettlösliche Vitamine, wie Vitamin A, D,E und K verfügbar und schützen unsere Organe.
  • Reservelipide dienen als Energiespeicher und halten uns warm.
  • Strukturlipide tragen sie zum Aufbau von Zellmembranen bei.
  • Lipide können auch Hormone oder intrazelluläre Botenstoffe bilden und werden dann als Signallipide bezeichnet.

Im Gegensatz zur weitläufigen Meinung sind Fette gesund, vorausgesetzt, wir achten dabei auf gesunde Fette. Die Keto-Diät hat beispielsweise viele gesundheitliche Nutzen.

Gesunde Fette sind einfach ungesättigte Fettsäuren (Omega-9 Fettsäuren), welche unser Körper auch selbst herstellen kann. Sie sind beispielsweise im nativen Olivenöl enthalten.

Nicht nur gesund, sondern lebensnotwendig sind essentielle mehrfach ungesättigte Fettsäuren, diese kann unser Körper nicht selbst herstellen und wir müssen sie über unsere Ernährung zuführen. Diese sind im fettreichen Fisch, wie Lachs, Makrele oder Hering, Avocados, Nüssen, Samen und pflanzlichen Ölen enthalten.

Auf der Liste der ungesunden Fette stehen die gesättigten Fettsäuren und die ungesättigten Transfettsäuren. Diese sollten wir meiden oder zumindest drastisch reduzieren, denn sie beschleunigen Entzündungsprozesse im Körper und erhöhen das „schlechte“ Cholesterin. Tierische Produkte, frittierte Produkte und industriell gehärtetes Fett enthalten diese ungesunden Fettsäuren.

Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren 

Mehrfach ungesättigte Öle werden in Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren unterteilt. Sie müssen über die Nahrung zugeführt werden, da sie für unseren Körper essentiell sind. Das ideale Verhältnis von Omega3 zu Omega6 sollte laut WHO bei 1:4 oder weniger liegen.

Omega 3 Fettsäuren ALA (Alpha-Linolensäure) wirkt Blutdruckregulierend und besonders stark gegen Entzündungsprozesse. Unser Körper wandelt Alpha-Linolensäure (ALA) in ausreichender Menge in EPA und DHA um. Optimale Lieferanten für Omega 3 sind Leinöl, Hanföl, Rapsöl, Walnussöl und fette Fischsorten, wie Lachs, Makrele und Hering.

Omega 6 Fettsäuren (Linolsäure) beugen im richtigen Verhältnis eventuell Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor und regulieren die Energieproduktion. Optimale Lieferanten für Omega 6 sind Distelöl, Mohnöl, Traubenkernöl und Sonnenblumenöl.

Mineralstoffe

Was sind Mineralstoffe?

Mineralstoffe sind mit mehr als 50mg/kg Körpergewicht in unserem Körper vertreten und müssen über die Nahrung aufgenommen werden. 

  • Calcium hat eine wichtige Funktion bei Verdauungsenzymen, der Zellteilung und sorgt für feste Knochen und Zähne.
    Tagesbedarf: 1000mg I 100g Spinat, Brokkoli, Grünkohl enthalten mehr als 100mg
    100g Joghurt 120mg I 100g Käse 400-1000mg I 100g Haselnüsse 100mg
    ! Vitamin D, K und Magnesium sind wichtige Kofaktoren bei der Calciumaufnahme und Verwertung.

  • Phosphor ist ein wesentlicher Baustoff unserer Zähne und Knochen und wichtiger Bestandteil von Zellmembranen und Nukleinsäuren.
    Tagesbedarf: 700mg I 100g Mandeln enthalten 450mg I Proteinreiche Lebensmittel sind reich an Phosphor

  • Schwefel bildet Aminosäuren und ist daher Baustoff für Haare, Nägel, Muskeln, Bindegewebe, Knochen, Sehnen und Knorpel.
    Tagesbedarf: 13-25mg/kg Körpergewicht I
    Parmesan, Fisch, Fleisch, Eier, Erdnüsse , Trockenfrüchte und Wein

  • Kalium balanciert den Wasser- und den Säure-Basen-Haushalt und Reguliert die Muskelarbeit, die Herzfunktion und den Blutdruck.
    Tagesbedarf: 4000mg I 800g Pilze, 300g Bohnen, 600 Spinat, 1kg Fisch enthalten je 4000mg Kalium

  • Magnesium aktiviert zahlreiche Enzyme und ist für die Kommunikation zwischen Nerven- und Muskelzellen zuständig.
    Tagesbedarf: 300-400mg I 100g Sonnenblumenkerne enthalten 400mg I Mandeln 170mg, Haferflocken 130mg, Reis 110mg, Käse 30mg, Bohnen 20mg, Hering 30mg

  • Chlorid ist Bestandteil des Magensaftes und hilft bei der Verdauung.
    Tagesbedarf: Schätzwert 2300mg I Als Natriumchlorid im Kochsalz (Gebäck,Wurst)

  • Natrium ist in allen Zellen nachweisbar und reguliert Muskeln, Nerven und Wasserhaushalt.
    Schätzwert: 1500mg I Kochsalz und Salzreiche Lebensmittel

Spurenelemente

Spurenelemente kann unser Körper nicht selbst herstellen, deswegen müssen wir sie in ausreichender Menge über die Nahrung zuführen. Sie sind mit weniger als 50mg/kg Körpergewicht (60mg/kg Körpergewicht für Eisen) in unserem Körper vorhanden.

Was sind essentielle Spurenelemente?

Essentielle Spurenelemente sind für den Körper unverzichtbar.

  • Eisen spielt eine wichtige Rolle bei der Blutbildung und dem Transport von Sauerstoff zum Gewebe.
    Tagesbedarf: 10-15mg I 100g Weizenkleie enthalten 16mg, Kürbiskerne 12mg, Quinoa 8mg, Eierschwammerl (Pfifferlinge) 6,5mg, Leber 30mg
    ! Vitamin C (Orangensaft oder Obst zum Essen) verbessert die Eisenaufnahme.
    ! Calcium, Tee und Kaffee hemmen die Eisenaufnahme.

  • Jod ist wichtiger Bestandteil der Schilddrüsenhormone und des Nervensystems.
    Tagesbedarf: 200µg (Mikrogramm) I Schwangerschaft: 230µg I Stillende: 260µg
    100-200g Seelachs, Makrele, Scholle enthalten 200µg I 100g Algen etwa 10mg

  • Selen ist wichtiger Bestandteil der Schilddrüsenhormone. Stärkt das Immunsystem, schützt unsere Zellen vor oxidativem Stress und trägt zur Spermabildung bei.
    Tagesbedarf: 60-70µg I 100g Garnelen enthalten 60µg I Thunfisch 82µg, 400g Champignions 40µg

  • Zink synthetisiert DNA und Gewebe mit. Stärkt das Immunsystem und schützt die Zellen vor oxidativem Stress.
    Tagesbedarf: Frau 8mg - Mann 14mg I 100g Austern enthalten 22mg, Weizenkeime 18mg, Kakaopulver 8mg, Leber 8mg, Kürbiskerne 7mg
    !Koffein, Calcium in Milchprodukten und Eisen hemmen die Zinkaufnahme. Zink kannst du am besten vor dem schlafen gehen einnehmen.

  • Chrom wirkt auf die Insulinfreisetzung und den Blutzuckerspiegel.
    Bedarf: 30-100µg I 100g Miesmuscheln enthalten 2300µg, Paranüsse 100µg, Gouda 95µg, Birnen 27µg, Garnelen 26µg, Tomaten 19µg, Champignions 17µg

  • Fluor ist bekannt aus Zahnpasta und festigt den Zahnschmelz.
    Tagesbedarf: 3,1-3,8mg I 100g Wallnüsse enthalten 680µg, Sardelle 355µg, Rindsleber 125µg, Erdnüsse 140µg, Buchweizen 170µg, Spinat 110µg

  • Kupfer ist wichtig für die Zellatmung und somit für die Energiegewinnung unserer Zellen und schützt sie vor oxidativem Stress. Es trägt zur Bildung roter Blutkörperchen, zur Haar- und Hautpigmentierung und zur Wundheilung bei.
    Tagesbedarf: 1,5-3mg I 50g Nüsse, Kakaopulver, Bierhefe und Leber enthalten etwa 2mg.
    50g Austern, Miesmuscheln und Weizenkeime enthalten 1mg

  • Mangan sichert die Energiebereitstellung der Zelle und schützt sie vor oxidativem Stress.
    Es ist Bestandteil von Bindegewebe, Sehnen, Knorpel und vielen Enzymen.
    Schätzwert: 2-5mg I 100g Haferflocken enthalten 4,9mg, Weizenkeime 4,9mg, Reis 1mg

  • Molybdän wird für den Stoffwechsel von schwefelhaltigen Aminosäuren und der Harnsäure benötigt.
    Schätzwert: 50-100µg I 100g Zander enthalten 51µg, Rotkohl 127µg, Buchweizen 480µg, Sojabohnen 210µg, Erdnüsse 43µg

Was sind nicht essentielle Spurenelemente?

Zu den nicht essentiellen Spurenelementen zählen Arsen, Silizium, Bor, Zinn, Nickel, Lithium, Blei und Vanadium. Diese treten zwar im Körper auf, sind aber nicht lebensnotwendig.

Vitamine

Vitamine sind lebensnotwendig für unseren Körper. Sie werden in fett- und wasserlösliche Vitamine unterteilt. Um gesund zu bleiben und unsere Lebensspanne zu verlängern, müssen wir sie zuführen.

Fettlösliche Vitamine „ADEK“

Damit der Körper fettlösliche Vitamine aufnehmen kann, muss gleichzeitig Fett zu sich genommen werden. Denn sie werden im Zuge der Fettverdauung resorbiert.

  • Vitamin A „Augenvitamin“ ist wichtig für Zellwachstum, Zellkommunikation, Immunsystem und unser Sehvermögen.
    Es kommt entweder direkt als solches in tierischen Nahrungsmitteln vor oder als Provitamin A (Beta-Carotin) in pflanzlichen – wie Karotten, Spinat und Brokkoli. Diese Vorstufe wird im Körper in Vitamin A umgewandelt. Hierzu benötigt es ein wenig Fett, beispielsweise ein Butterbrot.
    Bedarf: 0,8-1mg Retinol-Äquivalent I 6mg Beta-Carotin
    100g Kalbsleber enthalten 23mg Vitamin A I 100g Karotten enthalten 9,8mg Beta-Carotin

  • Vitamin D „Sonnenvitamin“ ist das einzige Vitamin, das vom Körper selbst hergestellt werden kann - allerdings nur mithilfe der Sonne. Die beste Zeit um Vitamin D zu tanken ist zwischen 11:00 und 14:00 Uhr. Bis zu 20.000 IE Vitamin D kann der Körper an einem Tag unter der Einwirkung von UV-B Strahlung bilden.
    Vitamin D ist eine wichtige Hormonvorstufe, welche für den Aufbau vieler Hormone zuständig ist. Es steuert die Calciumaufnahme und ist unerlässlich für unsere Knochendichte und Immunfunktion.
    Tagesbedarf: 20µg = 800 IE I 100g Makrele, Lachs, Hering, Sardinen enthalten mehr als 5µg
    !Longevity-Experten empfehlen eine tägliche Dosis von 2.000 IE + 150µg K2

  • Vitamin E (Tocopherole) ist Bestandteil alle Zellwände, zählt als starkes Antioxidans und schützt unsere Zellen vor freien Radikalen.
    Tagesbedarf: 11-15mg I 100g Weizenkeimöl enthalten 150mg, Sonnenblumenöl 65mg, Lachs 13mg, Sonnenblumenkerne 38mg, Haselnüsse 22mg, Mandeln 24mg

  • Vitamin K ist an der Blutgerinnung und der Verwertung von Calcium beteiligt.
    Tagesbedarf: 65-70µg I 100g Grünkohl enthalten 817µg, Kichererbsen 264µg, Pistazien 60µg, Feldsalat 200µg, Spinat 305µg, Blumenkohl 208µg, Hagebutten 92µg, Pistazien 60µg, Aal 40µg, Kiwi 33µg

Wasserlösliche Vitamine

Vitamin C „Ascorbinsäure“

Vitamin C hat eine antioxidative Wirkung, schützt somit unsere Zellen und gewährleistet ein starkes Immunsystem. Es hat eine zentrale Bedeutung beim Aufbau von Kollagen und Hormonen. Unterstützt die Eisenaufnahme und hemmt die krebserregende Nitrosaminbildung.

Tagesbedarf: Männer: 110mg I Frauen: 95mg I Schwangere: 105mg I Stillende: 125mg I Raucher: 150mg

100g Hagebutten enthalten 1250mg I Schwarze Johannisbeeren 189mg, Kiwi 92mg, Erdbeeren 64mg, Zitrone 53mg, Orange 47mg , Brokkoli 94mg, Rote Beete 10mg, Knoblauch 14mg, Ingwer 5mg.

B-Vitamine

Zu den B-Vitaminen gehören 8 unterschiedliche Vitamine.

  • B1 Thiamin ist wichtig für unser Nervensystem und hilft bei der Gewinnung von Energie aus Kohlenhydraten und Aminosäuren.
    Tagesbedarf: 1-1,3mg I 100g Weizenkeime enthalten 2mg, Sonnenblumenkerne 1,9mg, Schweinefleisch 0,9mg, Erbsen 0,7mg, Haferflocken 0,65mg

  • B2 Riboflavin „Entgiftungsvitamin“ nimmt eine Schlüsselrolle in vielen Stoffwechselvorgängen ein und und unterstützt die Körpereigene Entgiftung.
    Tagesbedarf: 1,2mg I Enthalten: 100g Mandeln enthalten 1,14mg, Seelachs 0,35mg, Camembert 0,57mg, Quark 0,27mg, Eier 0,40mg, Makrele 0,36mg

  • B3 Niacin ist an Energiestoffwechsel und Zellteilung beteiligt.
    Tagesbedarf: 11-17mg I 100g Erdnüsse enthalten 15mg, Thunfisch 8,5mg, Scholle 4mg, geröstete Kaffeebohnen 1-2mg pro Tasse, Pfifferlinge 6,5mg, Champignons 5,2mg

  • B5 Pantothensäure braucht unser Körper für den Auf- und Abbau von Kohlenhydraten und Fetten.
    Tagesbedarf: 6mg I 100g Butter enthalten 47mg (13g Butter decken bereits unseren Tagesbedarf!), Leber 7,5mg, Ostseehering 9,3mg, Eier 1,6mg, Steinpilze 2,7mg, Champignons 2,1mg

  • B6 Pyridoxin ist an der Bildung roter Blutkörperchen und am Aminosäurenstoffwechsel beteiligt.
    Tagesbedarf: 1,2-1,5mg I 100g Hummer enthalten 1,1mg, Lachs 0,98mg, Sardinen 0,97mg, Walnusskerne 0,87mg, Kichererbsen 0,55mg, Hänchenbrust 0,53mg

  • B7 Biotin „Beautyvitamin“ sorgt für schöne Haut, Haare und Nägel. Es ist aber auch am Auf- und Abbau von Kohlenhydraten, Aminosäuren und Fetten beteiligt und trägt zum Zellwachstum sowie zur Synthese der DNA bei.
    Tagesbedarf: 30-60µg I 100g Rinderleber enthalten 100µg, Sojabohnen 60µg, Eigelb 55µg, Weizenkleie 45µg, Haselnüsse 35µg, Erdnüsse 34µg, Haferflocken 20µg, Wallnüsse 20µg

  • B9 Folat „Folsäure“ wird für die Neubildung von Zellen (DNA-Synthese), Zellteilung und Blutbildung benötigt.
    Tagesbedarf: 300µg I Schwangerschaft: 550µg I Stillzeit: 450µg
    Enthalten: 150g Blattspinat enthalten 150µg
    Quellen: Grünes Gemüse (Erbsen, Feldsalat), Lachs, Orangen, Vollkorn, Hülsenfrüchte, Weizenkeime

  • B12 Cobalamin „Glücksvitamin“ ist am Stoffwechsel und der Blut- und Zellbildung beteiligt
    Tagesbedarf: 4,0µg I 100g Kalbsleber enthalten 65µg
    Je 100g Austern: 14,5µg I Hering: 8,5µg I Forelle: 4,5µg I Eier: 1,8µg
    Gemüse ,wie Sauerkraut , enthält durch Backterienvergährung spuren von Vitamin B12

Wir haben durchschnittliche Empfehlungen der deutschen Gesellschaft (DGE) zum Tagesbedarf an Nährstoffen zusammengetragen und nach reichhaltigen Lebensmitteln recherchiert. Die Werte beziehen sich auf normalgewichtige Erwachsene. Sie schwanken von Frau zu Mann und berücksichtigen weder sportliche Aktivität, noch besondere Ernährungsformen.

Fazit: Das Basiswissen für den gesunden Körper

Gesunde Ernährung ist in jedem Alter wichtig. Decke deinen Vitaminbedarf in erster Linie über eine auf deine Bedürfnisse abgestimmte gesunde Ernährung. Bestimme deinen Vitaminbedarf regelmäßig über ein Blutbild. Ergänzend kannst du dir mit getesteten und sicheren Nahrungsergänzungsmitteln etwas Gutes tun, denn nicht jede Ernährungsform deckt zu jeder Zeit den gesamten Vitaminbedarf deines Körpers ab.

Willst du noch intensiver gegen die Anzeichen des Alterns vorgehen, kannst du das mit unserem, speziell gegen die Anzeichen des Alterns, entwickelten Longevity-Sortiment.

Über LONGEVITOOLS®

Wir von LONGEVITOOLS® haben uns zum Ziel gesetzt, unseren Körper und den Alterungsprozess genau zu verstehen. Dieses Wissen nutzen wir, um Methoden anzuwenden, die diesen natürlichen Prozess verlangsamen und unsere Lebensspanne wirksam verlängern. Wir nutzen ausschließlich geprüfte Marken-Rohstoffe und aktuellste Erkenntnisse der Forschung für unsere Supplemente.

Der bekannteste Wissenschaftler rund um die Altersforschung ist Prof. Dr. David A. Sinclair. Seine Forschungserkenntnisse legen nahe, dass wir den Alterungsprozess nicht nur verlangsamen, sondern in naher Zukunft auch umkehren können. Seiner Auffassung nach ist das Altern eine Krankheit, die wir behandeln können. Neueste Erkenntnisse nutzen wir für unsere Longevity-Supplemente.

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